Nachruf auf Volker Matheis


Es gibt Tage, die möchte man sich am liebsten gar nicht merken, obwohl man sie sich erst recht merken muss. Der 18. Februar war so einer. An diesem Tag starb Volker Matheis.

Auch eine Million Worte vermag nicht die Lücke zu füllen, die einer wie er hinterlässt. Mehr als sein halbes Leben widmete er im Ehrenamt seinem geliebten Steppacher Schachclub - das grenzt in der Summe schon schier an die Menge Reis, die das Bäuerlein dereinst für die Erfindung des königlichen Spiels hätte erhalten sollen. Von 1967 bis 2010 führte er als 1. Vorsitzender mit enormem Fleiß und Geschick seine Kameraden über jene 64 Felder auf den Holz- und Kunststoffbrettern, die Schachspielern schlichtweg die Welt bedeuten. Wer einmal von der Faszination dieses wunderbaren friedlichen Kampfes angesteckt wurde, der kann nachvollziehen, welch positive "Spiel-Sucht" auch in Volker Matheis gesteckt haben muss, die letztlich nur der Tod auslöschen kann. Und selbst da sind wir Schachspieler uns gar nicht mal so sicher, ob der Boindlkramer nicht selbst auch sehr gerne spielt.

Er war einer von jenen inzwischen immer seltener werdenden Spezies, über die man sagt, sie hätten "Ecken und Kanten" gehabt. Er war ein Diplomat mit klaren Konturen, den so gut wie nichts auf die Palme bringen konnte, aber überziehen durfte man es bei ihm auch nicht. Kommt Zeit, kommt Rat war seine stets weise Devise im jahrzehntelangen Amt - gute Führungskräfte im Schach machen am liebsten überlegte Züge. Die "Blitzhektik" ist bei vielen Entscheidungen so fehl am Platze wie ein mitunter zu schnell ausgeführter Angriff - Volker Matheis kam diese innere Kraft und Gelassenheit insbesondere auch in dem Zeitraum zugute, als die "Schacherer" als zunächst eigenständiger Verein als Schachabteilung in den TSV Steppach 1995 integriert wurden. Er war mit Fug und Recht die wohl wichtigste "Schwerfigur" in der Geschichte des Steppacher Schachsports.


Volker Mattheis war ein im Zeichen des Tigers geborener Aktivposten (Jahrgang 1938) seiner selbst. Bei den Chinesen gelten diese Menschen als kraftvoll, klug, genußvoll und warmherzig - aber als richtigen Gegner sollte man sie sich nicht unbedingt raussuchen. Außer natürlich am Schachbrett. Er war eine kompetente Führungsgröße mit Charme und Leidenschaft - unvergessen seine Sommerfeste in seinem Garten mit der ebenso liebevollen Bewirtung durch seine Frau Brigitte. Nach deren Tod vor einigen Jahren zog sich Volker Mattheis zunehmend aus dem öffentlichen Leben zurück und verlor Stück für Stück seine geradezu ansteckende Fröhlichkeit. Unvergessen auch die Weihnachtsfeiern mit musikalischer Unterstützung des Gitarren-Trios seiner Schwiegertochter (welches sein Nachfolger Manfred Wiedemann übrigens auch einmal zum Quartett ergänzt hatte) - von Volker wurde zu diesem Anlaß immer wieder Besinnliches aus der Weihnachtsgeschichte vorgetragen. Volker war zudem ein engagierter Geiger im Neusässer Kammerorchester und nicht zuletzt ein begeisterter Schach-Wanderer, wobei es ihm hier weniger auf die Länge der Wanderstrecke ankam, als auf die erreichbare Qualität guten Essens und Trinkens. Tiger mögen kein Fastfood, nicht im Verein und anderswo.


Und doch merkte man ihm die langsam heraufziehende Krankheit in den vergangenen Jahren an. 2010 übergab er die Leitung der Schachabteilung an Manfred Wiedemann, ein nicht minder "Schach-Verrückter" mit ebenso guten Führungs-Wertungszahlen wie Volker selbst (für Funktionärs-Leitfiguren im Schach heißt DWZ ja auch nicht zu Unrecht Diplomatie und Durchsetzungsvermögen, Wahrheitsliebe und Weitsicht sowie Zielorientiertheit und Zusammenhalt). Besonders schön ist es, dass seine Enkel (wie auch schon sein Sohn Axel) das Schach-Gen ihres Vaters und Opas mitbekommen haben - jedenfalls spielen sie heuer erstmals erfolgreich in der 2014 neu gegründeten Jugendmannschaft. Auch an deren Aufbau war Volker maßgeblich beteiligt.


Bei den Mongolen gibt es ein sehr tröstliches Sprichwort: "Jeder stirbt, aber keiner ist tot." Volker Matheis ist gestorben - aber niemals in unserer Erinnerung. Und ich denke, dass wir uns alle ohnehin wieder einmal begegnen - man sieht sich ja bekanntlich immer zweimal. Oder: Ohne die schwarzen Figuren könnte der Weiße rein gar nichts ausrichten, und es wäre stinklangweilig. Gilt auch umgekehrt.


Die Schachabteilung des TSV Steppach, der Schachkreisverband Augsburg und alle, die ihn kannten, werden Volker Matheis ein stets ehrendes Gedenken bewahren. Gerade auch an solchen Tagen, die es besser nicht gäbe.


Wolfgang Taubert
(28.02.2015)


Kriegshaber Jubiläum

Endstand

"Augsburger Kampagne" für neue Mitglieder

Der Schach-Kreisverband Augsburg startet (nach den Landtags- und Bundestagswahlen) Anfang Oktober 2013 eine breit angelegte Kampagne im Augsburger Stadtgebiet für neue Mitglieder in den Vereinen. In Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeauftragten der Stadt Augsburg, Robert Vogl, sollen die ausländischen Bürger, vorrangig aus dem türkisch-arabischen Raum, sowohl direkt, über einen eigenen Flyer und die Medien angesprochen werden. Wie einige Erfahrungen aus den vergangenen Jahren im Schulschach zeigen, richtet sich dies vor allem auch an Mädchen und junge Frauen, die sich in den Schach-Vereinen sehr gut zurechtfinden könnten. KVA-Vorsitzender Wolfgang Taubert: "Zum einen wäre dies für sie eine gute emanzipatorische Ebene, um dem männlichen Geschlecht zu zeigen, dass 'frau' geistig in nichts nachsteht, und zum anderen gibt es bei uns keinerlei Kleidungsprobleme".

(Wolfgang Taubert, 25.07.2013)

Interessante Lehrgangsangebote für junge Leute

Liebe Mitarbeiter in den schwäbischen Sportvereinen,

wir freuen uns, Euch heute zwei tolle Lehrgangsangebote speziell für junge Engagierte (bis 27 Jahre)  in den Sportvereinen vorstellen zu können:

  • Social Network - Kontakte für neue Ideen (Veranstalter: Junior-Team der Bayerischen Sportjugend)
  • Fun unlimited (Veranstalter: BSJ Bezirk Schwaben)

Bei beiden Lehrgängen lohnt sich auf alle Fälle ein Blick in die angehängten Dateien!!

Freundlich grüßt Euch
Karin Thomas

Anhänge: angebot_612739.pdf, 2013_09_Ausschreibung_fun_unlimited.pdf

(Wolfgang Taubert, 15.07.2013)

"Hängepartie" vor der Stadtbücherei

Die geplante Freiluftschach-Anlage vor der neuen Augsburger Stadtbücherei gerät zur Hängepartie. Wie KVA-Vorstand Wolfgang Taubert gestern abend am Rande der Sitzung des Sportbeirats der Stadt Augsburg  von Sport- und Kulturbürgermeister Peter Grab erfuhr, sei zum einen die Gestaltung der Außenfläche mit dem Architekten noch immer nicht geklärt, zum anderen findet im Café der Bücherei zum Jahreswechsel ein Pächterwechsel statt.

(Wolfgang Taubert, 09.07.2013)

Ausnahme-Talente am Brett

Es folgt ein Bericht aus der AZ zum Sieg der Gögginger U16-Mannschaft bei der Bayerischen Meisterschaft. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

zum Bericht

(David Schury, 06.07.2013)

Fußball und Schach - geht nicht? - geht doch!

Am vergangenen Freitag fand zum Ersten mal das vom SK Kriegshaber veranstaltete Fußballschach-Turnier statt.

Ja, richtig gelesen: Es geht tatsächlich um ein Fußballschach-Turnier!

Bei strömenden Regen fanden sich dazu vier Mannschaften aus unterschiedlichen Augsburger Vereinen ein: Eine Mannschaft des Gastgebers SK Kriegshaber, eine Mannschaft des SK Rochade Augsburgs, eine Mannschaft der Schachfreunde Augsburg und eine Mannschaft, die aus dem Überschuss aus Kriegshaber, von den Schachfreunden und vom TSV Haunstetten gebildet wurde.

Der ursprüngliche Plan, das Fußball- und das Schachspiel alternierend zu praktizieren wurde schnell wieder verworfen, nachdem sich die teilnehmenden Kinder nach nur einem Fußballmatch so ins Zeug gelegt hatten, dass sie unmöglich verschwitzt über 20min an einem Schachbrett sitzen konnten. Die Alternative, sich alle 20min aufs Neue umzuziehen erschien auch nicht viel praktikabler. So entschlossen wir uns, den Fußballteil am Block durchzuziehen - natürlich mit entsprechenden Pausen zwischen den Runden.

Zunächst sahen die Matches ganz fair aus - bis zu dem Punkt, andem sich der Altersunterschied der konkurrierenden Mannschaften bemerkbar machte, und utopisch hohe Torverhältnisse die Regel wurden (Zufällig war bereits die erste Runde die fairste). Zum Glück habe ich so etwas vorher schon geahnt und habe mich entschlossen, pro Fußballspiel nicht mehr Punkte zu vergeben, als in einem Schach-Mannschaftskampf hätten erreicht werden können. Das Torverhältnis wurde also immer passend heruntergerechnet, dass eine Summe von fünf Punkten erreicht wurde.

Schon wieder etwas zum Nachdenken. Warum Fünfermannschaften? Die Idee dabei war es, im Schach Vierermannschaften starten zu lassen und im Fußball Fünfermannschaften. So konnte pro Mannschaft auch ein "Gastspieler" teilnehmen, der nicht unbedingt Schach spielen können muss. Nachdem aber alle anwesenden gerne Schach spielen wollten, wurde auch dieser Plan revidiert und es wurden nur fünf-zu-fünf-Begegnungen ausgetragen. Das sind eben so die Kinderkrankheiten, die im Nächsten Jahr vielleicht noch einmal überdacht werden müssten!

Nun also zum Schachteil: Mit einem ordentlichen Vorsprung starteten die Schachfreunde in den schachlichen Teil, denn sie hatten zuvor alle Fußballspiele gewonnen. Die Kriegshaber Mannschaft hatte derweil zwei von drei Mannschaftssiegen einfahren können und die "gemischte Mannschaft" hatte sich ebenfalls noch einen Punkt gegen die körperlich noch etwas unterlegenen Rochader ergaunern können. Diese bildeten also das Schlusslicht.

Auf dem Schachbrett revanchierten sich dann die Rochader Kids für ihre Niederlage auf dem Spielfeld: Gegen die Haunstetter/Kriegshaber/Schachfreunde-Mannschaft erreichten nun sie 3 Punkte und konnten sich mit diesen Konkurrenten auf ein Level stellen. Kriegshaber und die Schachfreunde wiederholten hingegen ihre Leistungen vom Fußball, sodass sich an der Tablle nicht mehr viel änderte. 

Mannschaft

Mannschaftsp.

Brettpunkte

Schachfreunde Augsburg

12

26

SK Kriegshaber

8

19

SK Rochade Augsburg

2

8,5

TSV Haunstetten / SK Kriegshaber / Schachfreunde Augsburg

2

6,5

 

Das Turnier war ein voller Erfolg. Allen Anschein nach hatte jeder der beteiligten Kinder, Jugendlichen, Eltern und Betreuer seinen Spaß und ich werde die Veranstaltung in jedem Fall wiederholen. Aber jetzt geht es nach den letzten Schulwochen und Schachwochenenden (z.B. das kommende Rapid-Turnier in Rain am Lech und die Schachfreizeit in Dinkelscherben) erst einmal in die wohlverdiente Sommerpause!

Ich möchte mich nochmal ganz herzlich bei allen Teilnehmern und vor allem Betreuer und Helfer Bedanken, die diese Veranstaltung erst möglich gemacht haben. Vielen Dank dafür!

(David Schury, 03.06.2013)

Trauer um Hans Riebel

Einer der bekanntesten Augsburger Schachspieler ist tot: Am 3. Mai 2013 verstarb Hans Riebel im Alter von 86 Jahren. Auf der Trauerfeier am 13. Mai auf dem Protestantischen Friedhof wurde der leidenschaftliche Spieler des SC Lechhausen in der pastoralen Trauerrede als "Turm" seiner Familie mit einer "königlichen Ausstrahlung" gewürdigt, Werner Münnich erwähnte in seiner Ansprache, dass es wohl ein besonderes Schicksal sei, dass Riebel eine 64jährige Mitgliedschaft in Lechhausen erreicht hatte - und auf  "genau diesem letzten 64. Feld auf dem Schachbrett hat ihn der liebe Gott ins ewige Matt gesetzt."

Begleitet wurde Hans Riebel auf seinem letzten irdischen Weg von den Schachfreunden Josef Zunic, Werner Münnich, Thomas Lindner und Josef Greineder (SC Lechhausen), Johannes Pitl (SK Göggingen), KVA-Vorsitzendem Wolfgang Taubert sowie seinem einstigen Schüler Albert Lutz (SK Krumbach).

(Wolfgang Taubert, 14.05.2013)

Frauenschach: Bericht in der AZ

Zum Bericht

Mit freundlicher Genehmigung der Augsburger Allgemeinen

(Wolfgang Taubert, 26.03.2013)

Saisonhöhepunkt im Frauenschach!

klick für mehr Bilder

Am Wochenende 9./10. März kommt es im Augsburger Ibis-Hotel am Königsplatz (Hermanstr. 25, Tel. 0821-5031-0) zur Entscheidung um den Aufstieg in die 1. Frauenbundesliga.

Der Tabellenführer TSV Schott Mainz führt mit einem Vorsprung von einem Mannschaftspunkt gegenüber der Schachgesellschaft Augsburg und reist als Favorit an.

Vor dem Showdown am Sonntag, wenn die beiden führenden Mannschaften um 9.00 Uhr aufeinander treffen, stehen allerdings am Samstag ab 14.00 Uhr erst noch die Begegnungen SG Augsburg - SF Wadgassen/Differten und SV Stuttgart-Wolfbusch - TSV Schott Mainz auf dem Programm. Vor allem die heimische Mannschaft darf sich keinen Ausrutscher erlauben, wenn sie ihre Aufstiegschance wahren will.

Interessenten können am Samstag und Sonntag die Wettkämpfe im Raum Bourges im obersten Stock des Ibis-Hotels in der Hermanstraße gerne verfolgen.

Augsburger Sportlerehrung für Anton Bilchinski

Bei der Augsburger Sportlerehrung 2012 im Goldenen Saal war der 15jährige
Anton Bilchinski kürzlich als einziger Schachspieler dabei.

Anton erfüllte mit sechs bayerischen Jugendtiteln "dicke" die Ehrungsvoraussetzungen. Er hat dreimal in Folge die Blitzmeisterschaft seiner Altersklasse, zweimal den Rapidtitel und einmal den Titel im Turnierschach errungen.

Anton war darüberhinaus auch an den beiden einzigen von Augsburger Vereinen erspielten bayerischen Vereinstiteln  beteiligt: 2008 mit der U-12 des SK Kriegshaber und 2012 mit der U-14 des SK 1908 Göggingen. Er hat dabei alle sechs Endrundenspiele gegen die anderen bayerischen Bezirksmeister gewonnen.

Seit zweieinhalb Jahren ist Anton Bilchinski Stammspieler der ersten
Mannschaft des SK 1908 Göggingen mit über zwanzig Ensätzen in der Schwabenliga I und der Regionalliga.

(Johannes Pitl, 06.02.2013)

Safyanowski gewinnt Dreikönigs-Blitzturnier

Mit einem deutlichen 2,5-Punkte-Vorsprung und keiner einzigen Verlustpartie
gewann Mark Safyanowski das traditionelle Dreikönigs-Blitzturnier der
Schachgesellschaft 1873 Augsburg. Der für Haunstetten spielende
Internationale Meister  placierte sich in dem 22 Teilnehmer umfassenden,
ausgesprochen stark besetzten Wettkampf mit 18,5 Punkten vor seinem
Vereinskameraden Mark Albeker (16 Punkte) und dem griechischen Großmeister
Spiridon Skembris (15,5). Der vierfache griechische Landesmeister, der in
Deutschland für den Verbandsligisten SK Freiburg-Zähringen spielt und am
diesjährigen Meisterturnier des SK Göggingen teilnahm, war sehr erstaunt
über die Spielstärke an der "Augsburger Basis".

(Wolfgang Taubert, 10.01.2013)

Schachfreunde Augsburg sind in Oberhausen aktiv

Eine mehr als gelungene "Eröffnung" feierte der neue Augsburger Schachclub, die "Schachfreunde Augsburg". Mit einem gut besetzten Schnellschach-Turnier in der Spielstätte Drei-Auen-Schule etablierte sich der 18. Verein im Schach-Kreisverband Augsburg damit "offiziell" als Stadtteilverein in Oberhausen. Glückwünsche kamen von KVA-Vorsitzendem und BLSV-Vorstandsmitglied Wolfgang Taubert sowie vom Präsidenten des Bayerischen Schachbundes, Dr. Klaus Münch. In dem 28köpfigen Teilnehmerfeld lagen bei den Erwachsenen in der Schlußtabelle drei Schachfreunde-Mitglieder an der Spitze: Vorstand Aleksandar Vuckovic gewann vor Dr. Frank Jermann und Bernd Bauer, bei den Jugendlichen siegte Sebastian Reimann (SK Göggingen) vor Uli Weller (SK Buchloe) und Isabell Jermann (Schachfreunde Augsburg). Die Preise wurden von den Förderern, Augusta-Bank und WBG der Stadt Augsburg, überreicht.

Schachverband fördert "Schach im Biergarten"

Der Schach-Kreisverband Augsburg (KVA) entwickelt zur Förderung des
Schachsports neue Züge. Da nach Aussage des Kreisvorsitzenden Wolfgang
Taubert "weitaus mehr Menschen Schach spielen, als wir sie in unseren
Vereinen haben", soll eine breite öffentliche Werbe-Aktion unter dem Motto
"Schach im Biergarten/Bierstüberl" gestartet werden. Der KVA will für alle
interessierten gastronomischen Betriebe Schachbretter und Figurensätze
kostenlos zur Verfügung stellen; gleichzeitig soll damit auf die 18 Vereine
im Verband aufmerksam gemacht werden.

Den ersten Entwurf für diese Idee hatte der Leiter der Schach-Abteilung des
TSV Haunstetten, Klaus Michael Bleyer: "Es gibt doch nichts schöneres als
ein gutes Weizen und eine gemütliche Partie Schach unter Kastanienbäumen!"

Interessierte Wirte können sich beim Schach-Kreisverband Augsburg melden
(www.schachverbandaugsburg.de).

KVA-Chef als Kabarettist in der Kresslesmühle

Samstag 26.05.12, 20.00 Uhr - Kabarett im Kulturhaus Kresslesmühle
Wolfgang Taubert
"Ein Augsburger im Himmel"

Eines Abends scheidet der Augsburger Kulturbotschafter Georg Sandelmeier beim Lesen der "Augsburger Hundsgemeinen" jäh aus dem Leben... Im Himmel angekommen, streitet er mit dem lieben Gott über Gott und die Welt und erklärt diesem die speziellen Eigenschaften seiner Heimatstadt. Hosch mi? Woisch wia i moin? Ein höchst vergnügliches Lokalkabarett mit allen echten, halbechten und Möchtegern-Promis an Lech und Wertach... Musikalisch umrahmt wird dieser dialektische Dialekt-Dialog mit Liedern seiner Lebensgefährtin und Sängerin Kirsten Hörner.

Wolfgang "Taube" Taubert, Jahrgang 1950, Journalist und Werbefachmann, Öffentlichkeitsarbeit für den Seniorenbeirat der Stadt Augsburg, Botschafter im Bündnis für Augsburg, 1. Vorsitzender des Schach-Kreisverbandes Augsburg.

Besondere Ehrung für SVT-Ehrenmitglied Albert Krumpholz

Im Rahmen der Schach-Mitgliederversammlung des Sportverein Thierhaupten, ehrte am 13. Januar der Kreisvorsitzende des Schachverbands Augsburg Wolfgang Taubert, den Schachabteilungsleiter Albert Krumpholz, für 46 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit.

Herr Taubert hob die Bedeutung dieser Tätigkeit und ehrenamtlichen Arbeit in so langer Zeit hervor. Er dankte Herrn Krumpholz für seinen großen Einsatz und für sein langjähriges Engagement, für den Schachsport gesamt und für den Sportverein besonders, das heute keinesfalls mehr selbstverständlich ist Dies zeugt von einer intakten und gelebten Gemeinschaft in der Abteilung.

Herr Krumpholz wies auf die Anfänge vor 46 Jahren hin, als alles begann. Die Mitgliederzahlen gingen stetig nach oben.  Heute spielen aus der Schachabteilung des SV Thierhaupten drei aktive Mannschaften im Kreisverband Augsburg, und eine in der Jugendabteilung. Auch für den Nachwuchs wird viel getan, denn Kinderschach wird für die Jugend immer interessanter.

Thierhaupten (hils)                                               17.01.2012
Hildegard Steiner

Ehrungen für verdiente Sportler

Auch in diesem Jahr ruft das Augsburger Sport- und Bäderamt die Vereine und Verbände dazu auf, Vorschläge für Ehrungen verdienter Augsburger Sportler einzureichen; Meldeschluß ist Donnerstag, 13. Oktober. Die Ehrungen erfolgen in diesen Kategorien:
- "Goldene Verdienstnadel" (Persönlichkeiten mit einer langjährigen,
ehrenamtlichen, verdienstvollen und über den allgemeinen Rahmen
hinausgehenden Tätigkeit für den Augsburger Sport oder besondere Förderer
des Augsburger Sports)
- Erfolgs-Sportler in der höchsten sportlichen Leistungsklasse
- Behinderten-Sportler
- Senioren-Sportler (für überragende sportliche Leistungen)
- Goldene Ehrennadel für Vereinsvorstände (mit über 10jähriger
ehrenamtlicher Tätigkeit als 1. Vorstand eines Sportvereins).

Es wäre schön, wenn auch aus unseren Schach-Vereinen Vorschläge kämen!
Weitere Auskünfte erteilen das Augsburger Sport- und Bäderamt, Frau
Reitenauer, Tel. 3 24-97 35, oder der KVA-Vorsitzende Wolfgang Taubert, Tel.
08 21 / 553 993.

Schachverband beim Frühlingsfest

Inzwischen ist es bereits das dritte Mal: Der Schach-Kreisverband Augsburg
nimmt wieder am Frühlingfest des Ausländer- und Integrationsbeirats der Stadt Augsburg teil. Es findet statt am Samstag, 11. Juni, von 10 bis 18 Uhr auf dem Rathausplatz. Geboten werden: Schach für Jung und Alt, Blitz- und Schnellschach-Turniere, Kinder-Schnuppertraining und vieles mehr. Zugleich treten Schachspieler gegen Stadträte an - Bretteinsatz 5 Euro für die Jugendarbeit. Um zahlreiche Teilnahme und Helfer wird gebeten!

Wolfgang Taubert, KVA-Vorsitzender, Tel. 08 21 / 553 993

 

 

Lieber Herr Jäckle,
lieber Herr Rettig,

namens des Schach-Kreisverbandes Augsburg gratuliere ich herzlichst zum Aufstieg in die 1. Liga. Das erlösende Sieg-Tor von Stephan Hain war wie ein Freibauer, der endlich zur spielentscheidenden Dame wird - superklasse!!!

Mit sportlichen Grüßen
Schach-Kreisverband Augsburg
Wolfgang Taubert
1. Vorsitzender

TSV Haunstetten: Ergebnis 2. HJ Pollack Gedenk-Blitz

Am Freitag 29.04.2011 wurde das Blitzturnier in großer Harmonie der 15Teilnehmer aus 6 Vereinen plus 3 Vereinslosen Teilnehmern ausgetragen.Sieger wurde der frisch gebackene Internationale Meister Boris Grimberg vor FM Armin Wolf und IM Mark Safyanovsky.

Die Ratingpreise gewannen: IM Boris Grimberg, FM Armin Wolf, Michael MartinBC Aichach, Rudolf Forster SC Friedberg und Jörg Bannach vereinslos.

zur Kreuztabelle

Schach am Lech

Der Platz passt, die Idee ist gut, und der KVA ist wieder mit dabei:
Unterhalb der neuen Ulrichsbrücke über den Lech entsteht in Lechhausen am
östlichen Flußufer ein neuer Sport- und Freizeitpark - mit Freiluftschach.
Bei einer Ortsbegehung zusammen mit den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Lechhausen und dem Architekturbüro wurden am Dienstag, 8. Februar, die Eckdaten abgestimmt. Das Schachbrett (Spielrichtung: Nord-Süd) liegt unter einem großen Baum gleich zu Beginn des Parks - mit bestem Blick von der Brücke. Die Aufsicht soll - ähnlich wie im Augsburger Zeughaus - von einem Gastronomiebetrieb übernommen werden. In einigen Metern Entfernung werden eine Boccia-Bahn sowie ein Boule-Areal angelegt.

"Mitgebracht - Schach bei den Augsburger Juden"

22.02. bis 10.04.2011
Eine Installation des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben in Zusammenarbeit mit dem Amateur-Schachclub der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg

Schach fasziniert Menschen seit mehr als einem Jahrtausend. Seine Herkunft ist unklar. Europa erreichte es im frühen Mittelalter über Persien und den arabischen Raum. Jüdische Gelehrte und Spieler begleiteten den Siegeszug des ?königlichen? Spiels auf dem alten Kontinent. Auch in der Sowjetunion, wo Schach als ideologische Waffe im Kampf gegen den Westen gefördert wurde, gehörten Juden zur Schachelite.


In den jüdischen Gemeinden in Deutschland erfährt das Schachspiel seit 15 Jahren mit der Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion spürbar Aufschwung. Auch in Augsburg gründeten Zuwanderer einen Schachclub. Viel haben die Immigranten aus der alten Heimat nicht mitbringen können, Schachliteratur und Schachspiele hatten dennoch nicht wenige im Gepäck.


Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen einige der leidenschaftlichsten Schachspieler aus der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg. Sie erzählen, was sie am Schach fasziniert und welche Bedeutung es für ihr Leben in Deutschland hat. Einige haben auch ein persönliches Objekt zur Verfügung gestellt. Ein Exkurs der Ausstellung gilt der Bedeutung von Schach in der jüdischen Tradition. Eine weitere Abteilung ist den Anfängen des organisierten Schachlebens in Augsburg im späten 19. Jahrhundert gewidmet. Unter den Begründern des ?Schachclub Augsburg?, dem ältesten noch existierenden Schachverein der Stadt, waren auch prominente Mitglieder der Kultusgemeinde.


Die Eröffnung der Ausstellung findet am 22. Februar um 19 Uhr im Festsaal der Augsburger Synagoge, Halderstraße 6-8 statt. Anschließend gibt es bei einem Umtrunk Gelegenheit zu Austausch und Gespräch.


Am 3.04.2011 findet das traditionelle Schnellschachturnier der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg im Festsaal der Synagoge statt. Besucher sind eingeladen, sich die Spielrunden ab 11.30 Uhr anzuschauen. Auskunft erteilen wir unter 0821 ? 51 36 58.

Wieder am Zug bei der afa 2011!

Nach dem sehr guten Erfolg mit einer eigenen Schachecke im Rahmen der Länderschau Russland auf der Augsburger Frühjahrsausstellung 2010 wird der Schach-Kreisverband Augsburg auch 2011 wieder mit dabei sein! Die Länderschau steht diesmal unter dem zentralen Thema Frankreich. Nach mehreren Gesprächen mit der alten und neuen Messeleitung teilt  Kreisvorsitzender Wolfgang Taubert mit, dass es diesmal "sehr wahrscheinlich? eine ganze Spielecke geben wird - mit Schach, Boule, Roulette und Poker."
Die afa 2011 findet vom 2. bis 10. April auf dem Messegelände Augsburg statt - bitte vormerken und am allerbesten mitmachen! Helfer und Ideengeber wenden sich bitte an W. Taubert, Tel. 08 21 / 553 993, tigertaube@gmx.de

Uni-Meisterschaft in Augsburg 2010

In diesem Jahr fanden die Deutschen Hochschul-Meisterschaften im Schach in Augsburg statt. Dank des Einsatzes von Schachpräsident Klaus Norbert  Münch und der SGA-Bundesliga-Spielerin Katarzyna Woniak war die UNI Augsburg 
 vom 6. bis 9. Oktober zum zweiten Mal hintereinander  Austragungsort  spannender Partien auf hoher Ebene.